BRUSTZENTRUM
SCHAFFHAUSEN -
WETZIKON

SPRECHSTUNDEN - UNTERSUCHUNGEN - BEHANDLUNGEN

Haben Sie Fragen im Zusammenhang mit der Behandlung von Brustkrebs und anderen Brusterkrankungen?

Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Fachpersonen der Spitäler Schaffhausen und des GZO Spital Wetzikon sind für Sie da. Wir bieten das gesamte Spektrum der Abklärung, der Therapie und der Nachsorge von gut- und bösartigen Brusterkrankungen. 

Das Brustzentrum Schaffhausen-Wetzikon bereitet sich derzeit auf die Zertifizierung vor. Um das Label der Krebsliga Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Senologie zu erlangen, muss ein Brustzentrum rund 100 Qualitätskriterien erfüllen. Entscheidend ist zum Beispiel, dass Behandlung und Betreuung von einem interdisziplinären Team durchgeführt werden, dem Vertreterinnen und Vertretern der unterschiedlichen Facharztdisziplinen sowie der Psychologie und Pflege angehören. Weitere Informationen zur Zertifizierung entnehmen Sie der Homepage der Krebsliga Schweiz. 

Spitäler Schaffhausen
Kantonsspital
Brustzentrum
Geissbergstrasse 81
CH-8208 Schaffhausen

Tel. 052 634 23 44
frauenklinik@spitaeler-sh.ch
www.spitaeler-sh.ch
GZO Spital Wetzikon
Frauenklinik
Brustzentrum
Spitalstrasse 66
CH-8620 Wetzikon

Tel. 044 934 24 12
brustzentrum@gzo.ch
www.gzo.ch
Ihre Rückmeldung – Kritik & Lob

Ihre Rückmeldung Kritik & Lob

Gerne nehmen wir Ihre Rückmeldung, Kritik aber auch Lob, sowie Anregungen und Fragen entgegen und kümmern uns baldmöglichst um Ihr Anliegen.
 

 

 

 

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SPITÄLER
SCHAFFHAUSEN

Die Spitäler Schaffhausen umfassen das Kantonsspital inklusive Rehabilitation und Übergangspflege, das Psychiatriezentrum Breitenau und den Kinder- und Jugendpsychiatrischen Dienst. Rund 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich für unsere Patientinnen und Patienten aus dem Kanton Schaffhausen und den angrenzenden Regionen ein. Am Kantonsspital Schaffhausen stehen 235 Betten zur Verfügung. Die Spitäler Schaffhausen stehen auf der Spitallisten der Kantone Schaffhausen und Zürich. 
Weitere Informationen zu den Spitälern Schaffhausen

GZO SPITAL
WETZIKON

Das GZO Spital Wetzikon ist ein regionales Schwerpunktspital mit universitärem Lehrauftrag und verfügt über 170 Betten. Der Leistungsauftrag entspricht einer erweiterten Grundversorgung mit zahlreichen Spezialisierungen. Rund 950 Mitarbeitende kümmern sich engagiert um die Gesundheitsversorgung der Patientinnen und Patienten. Nicht nur die Bevölkerung des Zürcher Oberlandes frequentiert das Spital, auch Erkrankte aus anderen Regionen suchen seit jeher das GZO Spital Wetzikon auf.
weitere Informationen zum GZO Spital Wetzikon

URSACHEN

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei der Frau. In der Schweiz sind jährlich mehr als 6'000 Frauen und 50 Männer davon betroffen. Brustkrebs manifestiert sich auf unterschiedliche Art und Weise.

Dank der Früherkennung wird Brustkrebs meist in frühen Stadien erkannt und behandelt, so dass eine hohe Heilungsrate besteht. Dank medizinischer Entwicklung ist die Behandlung heute besser verträglich. Bei fortgeschrittener Erkrankung kann oft eine Verlangsamung der Krankheit und eine Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden.

Meistens bleibt die Erkrankungsursache unbekannt. Folgende Faktoren können die Entstehung beeinflussen:

    • Alterungsprozess
    • ungesunder Lebensstil mit Alkohol- und Tabakkonsum, ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung, Übergewicht und zu wenig Schlaf
    • äussere Einflüssen wie die Einwirkung krebserregender Substanzen
    • genetische Faktoren wie gehäuftes familiäres Vorkommen von Brust- und / oder Eierstockkrebs

Genetische Faktoren verursachen jedoch nur 10 bis 15% der Brustkrebserkrankungen. Die Rolle des ungesunden Lebensstils ist bedeutsamer und wissenschaftlich bewiesen. Daher sind gesunde Ernährung, viel Sport und Bewegung sowie der Verzicht auf Alkohol und Rauchen die wichtigsten Massnahmen zur Brustkrebsvorsorge.

BEHANDLUNGEN

Diagnostik
Befragung
Der erste Schritt der Abklärung ist auch bei einer Brusterkrankung die Befragung (Anamnese):
    • Beschwerden
    • Lebensumstände
    • Familienanamnese zu Krebserkrankungen bei der Verwandtschaft 1. und 2. Grades

Tastuntersuchung
Durch eine regelmässige Selbstuntersuchung der Brust können Knoten ab einer Grösse von etwa 1 Zentimeter selbst entdeckt werden. Die Selbstuntersuchung erfolgt vorzugsweise zwischen dem siebten und zwölften Zyklustag. Die Selbstuntersuchung ersetzt jedoch nicht die Mammographie.

Mammographie und Tomosynthese
Die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und dient zur Früherkennung von Brustkrebs. Bei der Tastuntersuchung aufgefallene Veränderungen werden mit der Mammographie weiter untersucht. Die Tomosynthese ist eine Weiterentwicklung der Mammographie und bildet die Brust dreidimensional ab.

Ultraschall
Der Ultraschall wird zur Abklärung von Tastbefunden oder auffälligen Veränderungen in der Mammographie eingesetzt. Bei jungen Frauen und bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe ist dies die Methode der ersten Wahl.

Magnetresonaztomographie (MRI)
Die Magnetresonaztomographie ist eine Zusatzuntersuchung zu Mammographie und Ultraschall. Sie wird bei speziellen Fragestellungen und in Hochrisikosituationen eingesetzt.

Gewebeprobe
Bei auffälligen Befunden in der Bildgebung wird eine Gewebeprobe zur Sicherung der Diagnose entnommen. Diese kann als Stanzbiopsie unter Ultraschallkontrolle oder als Vakuumbiopsie minimal invasiv unter lokaler Betäubung je nach Bildgebung Ultraschall-, Röntgen- oder MRI- gesteuert vorgenommen werden. Das Gewebe wird durch die Pathologen untersucht. Mit dem Resultat kann die individuelle Behandlung festgelegt werden.

Umfeldabklärung
Es kann möglich sein, dass noch weitere Untersuchungen zusätzlich durchgeführt werden um Ableger der Brustkrebserkrankung auszuschliessen. In welcher Art und Weise diese Untersuchungen erfolgen, hängt sowohl von der Tumorart als auch von der individuellen Situation ab und wird an der Tumorkonferenz festgelegt.

Genetische Beratung
Bei einigen Familien zeigt sich eine Häufung für Brust- und / oder Eierstockkrebs. Betroffene und deren enge Familienangehörige profitieren von einer gezielten genetischen Beratung und Abklärung zur Verhinderung einer erneuten Krebserkrankung.

Operation
Brusterhaltende Operation
Bei ca. 2/3 der Patientinnen kann die Operation brusterhaltend durchgeführt werden. Der Brustkrebs wird hierbei mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand aus der Brust entfernt. Abhängig von der Brust- und Tumorgrösse werden durch uns dabei plastisch-chirurgische Operationstechniken angewendet, sogenannte onkoplastische Operationen. Die Operationen werden von speziell ausgebildeten Brustoperateuren durchgeführt.Bei gutartigen Brusterkrankungen genügt in der Regel die Entfernung des Befundes ohne Sicherheitsabstand. Bei gutartigen Befunden, die kleiner als 2 cm sind, können minimal-invasive Verfahren (Vakuumbiopsie) unter Ultraschallsicht über einen kleinen Hautschnitt in Lokalanästhesie durchgeführt werden.

Brustentfernung
Ist eine Brustentfernung notwendig, bedeutet das die Entfernung der gesamten Brustdrüse. Diese erfolgt mit dem Hautmantel und der Brustwarze, eine sogenannte Mastektomie oder Ablatio. Ist ein primärer Brustwiederaufbau gewünscht und medizinisch möglich, können der Hautmantel und häufig auch die Brustwarze und der Warzenvorhof erhalten werden, eine sogenannte Skin-Sparing-Mastektomie oder Nipple-Sparing-Mastektomie.

Operationen in der Achselhöhle
Die Entfernung der Wächterlymphknoten (Sentinel genannt) ist ein minimalinvasives Verfahren zur Bestimmung der Krankheitsausbreitung in die Achselhöhle. Über einen kleinen Zugang in die Achselhöhle können die entsprechend zuvor markierten Lymphknoten entfernt werden und geben eine zuverlässige Aussage über die Ausbreitung der Brustkrebserkrankung in die Achselhöhle mit nur minimalen Nebenwirkungen. So können wir zuverlässig diejenigen Betroffenen identifizieren, bei denen die Ausräumung aller Achselhöhlenlymphknoten wirklich notwendig ist. Die Markierung des Wächterlymphknotens erfolgt am Tag vor der Operation in der Nuklearmedizin. Die Ausräumung aller Achselhöhlenlymphknoten (eine sogenannte axilläre Lymphonodektomie), bei der alle Lymphknoten in der Achselhöhle entfernt werden, ist nur in ausgewählten Fällen notwendig.

Brustrekonstruktion
Nach einer Brustentfernung bestehen verschiedene Möglichkeiten, die Brust wieder aufzubauen. Wir bieten Ihnen dabei alle Verfahren der Brustrekonstruktion an:

    • Prothesentechnik (Aufbau mit Fremdmaterial)
    • Mikrochirurgische Brustrekonstruktion mit Eigengewebe zum Beispiel vom Bauch (DIEP)
    • Rekonstruktion der Brustwarze
    • Fetteinspritzung (Lipofilling)

Die Verfahren des Brustaufbaus werden können sowohl einzeitig, das heisst direkt nach der Krebsoperation, oder auch zweizeitig, also Monate bis Jahre nach der Operation des Brustkrebses, durchgeführt werden. In einem Beratungsgespräch werden mit Ihnen die verschiedenen Möglichkeiten diskutiert.

Bei Asymmetrien nach einer brusterhaltenden Operation kann eine Angleichung der gesunden Brust je nach Wunsch erfolgen. Hier bestehen verschiedene Möglichkeiten, welche, je nach individueller Situation, angeboten werden.

Prof. Dr. Steffen Baumeister, Praxis für plastische und ästhetische Chirurgie

Medikamentöse Therapie
Häufig wird nach einer Brustkrebsoperation noch eine Nachbehandlung mit Medikamenten vorgeschlagen, um die Bildung von Ablegern (Metastasen) zu verhindern. In einigen Situationen wird diese Behandlung auch schon vor der Operation durchgeführt, um das Ansprechen der Behandlung zu überprüfen oder die Möglichkeiten der Operationstechnik zu verbessern. Die Art der zur Behandlung empfohlenen Medikamente hängt von den Eigenschaften des Brustkrebses und der Ausbreitung der Erkrankung ab.

Chemotherapie
Je nach Art, Eigenschaften und individueller Situation besteht diese Behandlung in einer Chemo-, Antikörper- oder Immuntherapie. Oft werden die Therapien auch kombiniert. Die Behandlungen erfolgen in der Regel ambulant.

Kopfhautkühlung
Ist eine Chemotherapie notwendig, kann, je nach Art der Therapie, der Haarverlust durch die Verwendung einer Kopfhautkühlung gebremst oder gar verhindert werden. Die Kopfhautkühlung wird einige Minuten vor der Verabreichung der Chemotherapie begonnen, während der gesamten Infusionsbehandlung beibehalten und nach Ende der Therapie noch einige Minuten fortgesetzt. Die Kopfhaut wird dabei in eine Art Kältestarre versetzt, so dass die Haarfollikel durch die Chemotherapie nicht angegriffen werden. Ihr Onkologe oder ihre Onkologin beraten Sie, ob diese Art der Behandlung bei Ihnen nötig und möglich ist.

Antihormonelle Therapie
Mehr als 50% der Brustkrebserkrankungen wachsen unter Hormoneinfluss durch deren Stimulation. Durch die direkte Blockade an sogenannten „Hormonrezeptoren" am Tumor oder die Blockade der Vorstufen, welche den Tumor zum Wachstum bringen, führt diese Behandlungsform zu einem relativen Östrogenmangelzustand. Daher wird diese Behandlungsform auch als „antihormonelle Therapie" bezeichnet.
Eingesetzt wird die antihormonelle Therapie häufig nach erfolgten Operationen zur Reduktion des Rückfallrisikos. In ausgewählten Situationen kann diese Behandlung auch schon vor einer Operation zur Verkleinerung des Tumors eingesetzt werden. Die antihormonelle Therapie dauert in der Regel 5 Jahre, in ausgewählten Situationen auch bis zu 10 Jahren. Je nach Art der Brustkrebserkrankung, Alter und Lebensumständen werden die entsprechenden Medikamente am interdisziplinären Tumorboard ausgewählt.

Strahlentherapie
Im Rahmen der interdisziplinären Tumorkonferenz wird ein individuelles Behandlungskonzept etabliert. Hierbei fliessen neben der chirurgischen und medikamentösen Therapie auch die Strahlentherapie als wesentlicher Baustein mit ein und diese weist einen hohen Stellenwert in der Behandlung der Brustkrebserkrankung auf. Um Ihnen ein Gesamtkonzept auf höchstem Niveau bieten zu können, arbeiten wir eng mit den Ärzten der Radio-Onkologie zusammen.

Das Institut für Radio-Onkologie führt einfache bis technisch hochkomplexe Bestrahlungen bei Brustkrebs als Teil des Gesamttherapiekonzepts für die Patienten unseres Brustzentrums durch. Bei Brustkrebs braucht es je nach lokaler Ausdehnung des Tumors und vorangegangener Operation eine alleinige Bestrahlung der Brust oder zusätzlich des Lymphabflusses. In einem ausführlichen Gespräch durch den Radio-Onkologen werden Ihnen das Behandlungskonzept erläutert sowie die Wirkung und Nebenwirkungen aufgezeigt. Basierend auf Ihrer Entscheidung planen wir mit Ihnen zusammen den weiteren Ablauf. Je nach Standort erfolgt die Bestrahlung am Zentrum für Radiotherapie Zürich-Ost-Linth in Rüti (ZRR) oder am Kantonsspital Winterthur. Die Behandlung selbst dauert zwischen drei bis sechs Wochen mit kurzen täglichen Sitzungen. Es stehen ein starkes, kompetentes Team und modernste Geräte zur Verfügung, welche die Behandlung in hochstehender Qualität sowie mit empathischer Professionalität sicherstellt.

Die moderne Krebstherapie ist eine „Team-Medizin", welche wir durch enge Kooperation mit unseren Partnern in direktem Austausch und mit dem aktuellsten wissenschaftlichem Fortschritt und modernster Technologie unseren Patienten anbieten.

Institut für Radio-Onkologie, Kantonsspital Winterthur
Zentrum für Radiotherapie Rüti, Zürich-Ost-Linth AG

Nachsorge
Nach abgeschlossener Behandlung mit Operation, Chemotherapie und / oder Strahlentherapie beginnt ein neuer Abschnitt, die sogenannte Nachsorge, in welchem wir Sie zusammen mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen begleiten. Bei der Beantwortung von Fragen, Unterstützung bei Alltäglichem oder Problemen und Nebenwirkungen, bedingt durch die Krebsbehandlung, stehen wir Ihnen stets gern zur Seite.

Was und wie wird untersucht?
    • In den ersten 3 Jahren sehen wir Sie alle 3-4 Monate, im vierten und fünften Jahr alle 6 Monate in der Sprechstunde und befragen Sie nach Ihren Beschwerden.
    • Eine Mammographie kombiniert mit einer Ultraschalluntersuchung erfolgt in der Regel einmal pro Jahr sowohl von der erkrankten als auch der gesunden Brust. Zusätzliche Untersuchungen erfolgen je nach individueller Situation. Erfolgte eine Brustentfernung, so wird die Mammographie an der gesunden Seite durchgeführt. Die Brustwand wird klinisch und mit Ultraschall untersucht.
    • Eine gynäkologische Untersuchung erfolgt einmal jährlich.

Dadurch können Rückfälle oder Zweiterkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Breast Care Nurse
Während der Zeit der Erkrankung und danach besteht ein hoher Bedarf an Informationen, Unterstützung und Beratung. Die Breast Care Nurse ist eine speziell ausgebildete Pflegfachfrau, welche während und nach der Erkrankung für Sie und Ihre Angehörigen als Ansprechpartnerin im interdisziplinären Team zu Verfügung steht. Ziel ist es, neben einer fachlich kompetenten Behandlung, eine menschliche und umfassende Betreuung zu gewährleisten.

Das Angebot umfasst:
    • Beratung, Begleitung und Unterstützung bei Fragen, Unsicherheiten und Ängsten in verschiedenen Phasen der Erkrankung und die Zeit danach
    • Gesprächsangebote mit Zeit und Raum im Umgang mit Emotionen wie zum Beispiel Wut, Angst oder Trauer
    • Besuche während des stationären Aufenthaltes
    • BH- und Epithesen-Anpassung und Beratung
    • Wundkontrolle postoperativ
    • Unterstützung im Umgang mit der Körperbildveränderung, zum Beispiel veränderter Sexualität, Lymphödem oder der Pflege der operierten Brust
    • Informationen zu medikamentösen Therapien, Strahlentherapie oder anderen Behandlungen
    • Vermittlung von Kontakten zu Gesprächsgruppen, Krebsliga, spitalexterner Onkologiepflege, psychoonkologischen Diensten, Sozialdienst
Psychononkologie
An Brustkrebs zu erkranken geht für die meisten Betroffenen mit erheblichen körperlichen und seelischen Belastungen einher. Angst, Trauer, Wut, Verzweiflung und Verunsicherung tauchen auf und sind in einer solchen Situation normale Reaktionen. Durch eine Krebserkrankung ändert sich vieles. Häufig sind Therapien notwendig, die mit Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Müdigkeit oder Unwohlsein, verbunden sind. Dadurch ergeben sich oftmals Veränderungen in Bezug auf Ihre Rolle in der Familie, der Arbeit oder in Bezug auf Ihr Frausein und Ihre Sexualität. Psychoonkologische Gespräche bieten dann einen geschützten Raum, in dem Sie und Ihre Angehörigen offen über Ihre persönlichen Erfahrungen sprechen können und Strategien entwickelt können, um diese Herausforderungen besser bewältigen zu können.

Das Angebot umfasst:
  • Beratung
  • Psychotherapie
        • Für betroffene Erwachsene
        • Für betroffenen Angehörige (Partner, Geschwister, Eltern)
        • Für Kinder und Jugendliche von betroffenen Eltern
  • Paartherapie
  • Familientherapie
  • Begleitung am Lebensende

VERANSTALTUNGEN

Fortbildung für Fachpersonen
Zwölfte gemeinsame Fortbildung Netzwerk Senosuisse und Brustzentrum Thurgau
Fortbildung für Fachpersonen
Viertes Zürcher Oberländer Brustkrebs-Symposium für Fachpersonen

 

TEAM

Leitung
Dr. med. Katrin Breitling
Leiterin Brustzentrum

Tel. 052 634 23 15
frauenklinik@spitaeler-sh.ch
Denise Beck
Stv. Leiterin Brustzentrum

Tel. 044 934 24 12
frauenklinik@gzo.ch
Spitäler Schaffhausen
Dr. med. Markus Eberhard
Chefarzt Frauenklinik


Tel. 052 634 23 15
frauenklinik@spitaeler-sh.ch
Dr. med. Katrin Breitling
Leiterin Brustzentrum
Leitende Ärztin Frauenklinik

Tel. 052 634 23 15
frauenklinik@spitaeler-sh.ch
Dr. med. Michael Schneider
Leitender Arzt Frauenklinik


Tel. 052 634 23 15
frauenklinik@spitaeler-sh.ch 
Dr. med. Michael Tosch
Leitender Arzt Radiologie


Tel. 052 634 22 22
radiologie@spitaeler-sh.ch
Dr. med. Giannicola D'Addario
Leitender Arzt Onkologie und Hämatologie

Tel. 052 634 33 80
haematologie-onkologie@spitaeler-sh.ch
Dr. med. Deborah Admaty
Oberärztin Frauenklinik
Genetische Beratung

Tel. 052 634 23 44
frauenklinik@spitaeler-sh.ch

Bianca Meister
Breast Care Nurse


Tel. 052 634 83 40
breastcarenurse@spitaeler-sh.ch 
Katharina Bächtold
Breast Care Nurse


Tel. 052 634 87 10
breastcarenurse@spitaeler-sh.ch 
Prof. Dr. med. Steffen Baumeister
Konsiliararzt für plastische und rekonstruktive Chirurgie
am Kantonsspital Schaffhausen
Tel. 0049 7721 807 0612
info@plastische-chirurgie-baumeister.de
PD Dr. med. Natalie Büel-Drabe
Psychoonkologische Psychotherapeutin (SGPO)

Tel. 079 300 63 61
natalie.bueel@hin.ch 
GZO Spital Wetzikon
Dr. med. Ursula Kapp
Chefärztin Onkologie und Hämatologie


Tel. 044 934 24 55
onkologie@gzo.ch 

Dr. med. Jürg Schneider
Chefarzt Frauenklinik

Tel. 044 934 24 12
frauenklinik@gzo.ch 

Dr. med. Alexandra Kochanowski
Kaderärztin Frauenklinik


Tel. 044 934 24 12
frauenklinik@gzo.ch

Dr. med. Denise Beck
Stv. Leiterin Brustzentrum
Genetische Beratung

Tel. 044 934 24 12
frauenklinik@gzo.ch
Dr. med. Marianne Sigg-van der Hoef
Leitende Ärztin Radiologie

 

Tel. 044 934 26 11
radiologie@gzo.ch 

Dr. med. Razvan Racila
Kaderarzt Klinik für Onkologie & Hämatologie

Tel. 044 934 24 55
onkologie@gzo.ch 

Beatrice Schai Stoller
Breast and Cancer Care Nurse


Tel. 044 934 24 52
bccn@gzo.ch 

Annamarie Mathys
Psychoonkologin DKG

 

Tel. 079 585 45 25
welcome@viata.ch 

Prof. Dr. med. Steffen Baumeister
Konsiliararzt für plastische und rekonstruktive Chirurgie
am GZO Spital Wetzikon

Tel. 0049 7721 807 0612
info@plastische-chirurgie-baumeister.de
Kooperationspartner
Prof. Dr. med. Daniel Zwahlen
Direktor und Chefarzt
Institut für Radio-Onkologie

Tel. 052 266 26 44
sekretariat@zrr.ch 
www.zrr.ch 
www.ksw.ch/klinik/radio-onkologie
Dr. med. Sonja Koch
Oberärztin 
Institut für Radio-Onkologie

Tel. 052 266 48 47
www.ksw.ch/klinik/radio-onkologie 


Marion Surbeck
Dipl. Sozialberaterin FH


Tel. 052 741 45 45
m.surbeck@krebsliga-sh.ch


Lea Tanner
Leiterin SEOP palliative
Dipl. Expertin Intensivpflege NDS HF

Tel. 079 635 25 84
seop@krebsliga-sh.ch



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